"Brühls Schlösser und Friedrichs Zerstörungswut"

 Hoffassade von Schloss Pförten, Foto: Thomas Miltschus

Friedrich der Große sah im Grafen von Brühl nicht nur einen seiner erbittertsten politischen Gegner im Streben um die Vormachtstellung in Europa, er machte ihn auch zu seinem persönlichen Feind. Brühl war für ihn während des Siebenjährigen Krieges unerreichbar, denn er hielt sich mit dem sächsischen Hof in Warschau auf.
Daher ließ Friedrich beinahe alles was in Sachsen von Brühl greifbar war und an ihn erinnerte zerstören. Diesen Racheakten fielen einige der bedeutendsten Bau- und eine Vielzahl kostbarer Kunstwerke des Augusteischen Sachsens zum Opfer.
In dem Vortrag werden neben den zerstörten Bauwerken auch die Äußerungen beider Parteien zu und die Vorgänge während der Zerstörungen vorgestellt.

Der Referent Thomas Miltschus studierte Kunstgeschichte und Kulturwissenschaften an der Universität Leipzig und ist derzeit als wissenschaftlicher Volontär am GRASSI Museum für Angewandte Kunst Leipzig beschäftigt. Er promoviert zum Thema „Die westböhmischen Porzellanfabriken in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts“.
Weitere Schwerpunkte seiner wissenschaftlichen Arbeit bilden Forschungen zum Grafen Heinrich von Brühl sowie zur sächsischen Architektur und der angewandten Kunst des
18. Jahrhunderts.

Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr kulinarisch mit den ersten zwei Menügängen der sächsisch-preußischen Menüfolge.
An Vorspeise und Hauptgang schließt sich um 20 Uhr der Vortrag von Herrn Miltschus „Brühls Schlösser und Friedrichs Zerstörungswut“ an.
Das Menü-Dessert wird im Anschluss an den Vortrag gereicht.
Die Menü-Auswahl ist in der Anlage beigefügt.

Voranmeldungen/Reservierungen zur Veranstaltung sind erwünscht:
Ostdeutscher Rosengarten, Restaurant „Rosenflair“
per Tel. : 03562 69 77 24 oder per E-Mail: info@rosenflair-forst.de.

„Grenzen überwinden durch gemeinsame Investition in die Zukunft“. Das Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung im Rahmen des Operationellen Programms der grenzübergreifenden Zusammenarbeit Polen (Wojewodschaft Lubuskie)–Brandenburg 2007-2013, Entwicklung der grenznahen Infrastruktur und des Tourismus in der Euroregion Spree-Neiße-Bober,SPF- und Netzwerkprojektefond, kofinanziert.

( Autor: Stadtverwaltung Forst (Lausitz) )